Wir haben in den vergangenen Jahren immer wieder mal den LaVita Drink bestellt. Doch um ehrlich zu sein: Richtig glücklich sind wir damit nie geworden. Klar, der Geschmack ist am Anfang fruchtig und angenehm. Aber spätestens nach der zweiten Woche trat bei uns der „Säfte-Überdruss“ ein. Die Motivation sank, und die Flasche wanderte immer weiter nach hinten in den Kühlschrank. Unser Hauptproblem bei LaVita? Sobald die Flasche offen ist, tickt die Uhr. Da es ein Konzentrat ohne Konservierungsstoffe ist, muss es schnell verbraucht werden. Bei uns blieb der Rest oft deutlich länger stehen, als er eigentlich sollte. Eine echte Routine? Fehlanzeige. Wir haben uns daher früh um eine Lavita Alternative umgeschaut.
Longevity Supplements Übersicht:
- Der „Science Cops“ Check: Ein Urteil, das es in sich hat
- Kritikpunkte der WDR Quarks Science Cops
- Kernpunkte der Quarks Analyse „Was bringt Lavita“
- Fazit der Science Cops über Lavita
- Unsere Alternativen: Was wir stattdessen nutzen
- AG1 (Athletic Greens): Der Klassiker der Greens
- Konzentrat vs. Pulver – Was passt zu dir?
- Transparenz-Check: Inhaltsstoffe unter der Lupe
- Zielgruppen-Fokus: Wer sollte was wählen?
- Fazit
Der „Science Cops“ Check: Ein Urteil, das es in sich hat
Unsere subjektive Unzufriedenheit wurde kürzlich durch einen Bericht vom WDR Quarks Team untermauert. Die „WDR Science Cops“ haben LaVita in ihrer 119 Folge (Januar 2026) mit dem Titel „Lavita: 100 Euro für Gemüsesaft“ unter die Lupe genommen. Wie der Titel befürchten lässt, lässt der WDR kaum ein gutes Haar an Lavita. Das deckt sich zumindest zu einem großen Teil mit unseren Erfahrungen, dass wir schon lange auf eine grüne Lavita Alternative aus Österreich setzen und diese hier gerne in Form einer Affiliate-Partnerschaft empfehlen.
Kritikpunkte der WDR Quarks Science Cops
Hier könnt ihr euch die ganze Folge der Science Cops ohne Werbung anschauen. Wir haben Euch den kompletten Beitrag der WDR-Science Cops eingebunden. Weiter unten gehen wir auf die Hauptkritikpunkte und unsere Lavita Alternative ein.
Kernpunkte der Quarks Analyse „Was bringt Lavita“
Das Lavita Produktkonzept
LaVita ist ein Konzentrat aus über 70 Zutaten (Obst, Gemüse, Kräuter, Öle), ergänzt mit synthetischen Vitaminen. Die Idee: „Alles in einem Saft“ .Ein Esslöffel am Tag soll die Nährstoffversorgung optimieren.
Marketing vs. Notwendigkeit
Das Produkt wird massiv durch Prominente und Sportler beworben. Die Science Cops betonen jedoch, dass die meisten Menschen in Deutschland durch eine normale Ernährung gut mit Mikronährstoffen versorgt sind. Ein Mangel besteht oft nur bei einzelnen Stoffen (z. B. Vitamin D oder Eisen), wofür ein Gießkannen-Prinzip wie bei LaVita nicht unbedingt nötig ist.
Wissenschaftliche Belege der Wirkung
Kritisiert wird, dass LaVita mit einer „Bioverfügbarkeitsstudie“ wirbt. Diese belegt zwar, dass die Stoffe im Blut ankommen, sagt aber nichts darüber aus, ob sie dort einen gesundheitlichen Nutzen (z. B. ein stärkeres Immunsystem) bewirken.
Fragwürdige Analysemethoden (Pseudowissenschaft)
Besonders kritisch sehen die Science Cops die Verwendung der sogenannten „BEV-Analyse“ (nach Dr. Vincent), um die „Lebendigkeit“ des Saftes zu beweisen. Diese Methode wird in der seriösen Lebensmittelchemie als wissenschaftlich nicht haltbar eingestuft. Auch der Bezug zur „Orthomolekularen Medizin“ wird als pseudowissenschaftlich eingeordnet.
Überdosierung und Preis-Leistung
Einige Vitamine sind extrem hoch dosiert (teils über 300 % des Tagesbedarfs). Überschüssige wasserlösliche Vitamine werden vom Körper einfach wieder ausgeschieden. Mit einem Literpreis von ca. 100 € ist das Produkt zudem sehr teuer im Vergleich zu herkömmlichen Lebensmitteln oder gezielten Einzelpräparaten
Fehlende Ballaststoffe
Ein Saftkonzentrat kann zwar Vitamine liefern, aber keine Ballaststoffe, die für die Verdauung und Sättigung essenziell sind und in ganzem Obst/Gemüse vorkommen.
Fazit der Science Cops über Lavita
LaVita ist kein „Wundersaft“, sondern ein teures Nahrungsergänzungsmittel. Es schadet bei korrekter Dosierung nicht, ist aber für die meisten Menschen bei ausgewogener Ernährung schlicht überflüssig.
Unsere Alternativen: Was wir stattdessen nutzen
Da wir für unseren Longevity-Lifestyle auf eine lückenlose Nährstoffversorgung setzen, haben wir uns nach Alternativen umgesehen, die besser in den Alltag passen, länger haltbar sind und eine modernere Zusammensetzung bieten.
Biogena One: Der High-End-Neuling aus Österreich
Wenn es um Reinheit und wissenschaftliche Fundierung geht, ist Biogena One aktuell unser absoluter Favorit.
Biogena ONE Vorteil: Es enthält mit 99 Inhaltsstoffen eine komplexere Zutatenliste. Es kommt als Pulver in praktischen Sticks, so dass die Dosierung selbst im Urlaub kein Problem ist. Dadurch ist die Haltbarkeit deutlich höher als bei Lavita und bietet die Möglichkeit, die Shakes nicht auf täglicher Basis, sondern nach Bedarf in den Alltag zu integrieren, ohne dabei befürchten zu müssen, dass das teure Produkt im Kühlschrank verdirbt.
Inhalt: Neben den klassischen Vitaminen und Mineralien enthält es neben Ballaststoffen aus Inulin auch Longevity-relevante Stoffe wie Trans-Resveratrol, Quercetin und Coenzym Q10 in der aktiven Form, was wir natürlich besonders begrüßen.
Geschmack: Sehr erfrischend (Apfel-Kiwi), ohne den schweren „Saft-Charakter“.
Aktuell gibt es noch eine Rabattaktion, bei der man mit dem Code SuperfoodGreens5 weitere 5% sparen kann. Wenn man diesen Rabatt mit einem der folgenden Abo-Varianten kombiniert, kann man massive Preisersparnisse erzielen:
Direktvergleich: LaVita vs. Biogena ONE
Um dir die Entscheidung zu erleichtern, habe ich die wichtigsten Eckdaten der beiden Produkte gegenübergestellt. Während LaVita auf die Kraft flüssiger Konzentrate setzt, bietet Biogena ONE ein modernes All-in-one-Pulver mit zusätzlichem Fokus auf die Darmgesundheit.
| Merkmal | LaVita | Biogena ONE |
|---|---|---|
| Darreichungsform | Flüssiges Konzentrat (Saftbasis) | Pulver (Greens Drink) |
| Anzahl Inhaltsstoffe | Über 70 (Obst, Gemüse, Kräuter) | 99 Premium-Inhaltsstoffe |
| Besonderheiten | Natürliche Fruchtbasis, seit Jahren bewährt | Pro- & Präbiotika, Ubiquinol (Q10), Reishi, Trans-Resveratrol |
| Lagerung | Muss nach Öffnung in den Kühlschrank | Ungekühlte Lagerung möglich (ideal für Reisen) |
| Zusatzstoffe | Frei von Konservierungsstoffen | Reinsubstanzen-Prinzip (keine Hilfs- oder Farbstoffe) |
| Preis pro Portion | ca. 1,00 € (bei 10 ml Basisversorgung) | ca. 1,82 € bis 2,90 € (je nach Paket/Abo) |
| Sport-Sicherheit | Nicht explizit Kölner Liste | Produkt der Kölner Liste® |
Fazit zum Vergleich: Wer eine kostengünstige, saftbasierte Basisversorgung für die Familie sucht, greift oft zu LaVita. Wer hingegen Wert auf maximale Transparenz, Performance-Zusätze (wie Q10) und eine einfache Handhabung unterwegs legt, findet in Biogena ONE die technisch fortschrittlichere Alternative. Durch die Kombination vom Biogena One Abo mit dem Rabattcode SuperfoodGreens5 kommt man preislich auf ein ähnliches Niveau von Lavita:
AG1 (Athletic Greens): Der Klassiker der Greens
AG1 ist für viele das Synonym für Daily Greens. Da auch wir noch immer überzeugt von AG1 sind (vor allem, da es in der Rezeptur ständig weiterentwickelt und optimiert wird) nutzen wir es gerne im Wechsel mit Biogena ONE. Dadurch haben wir das Gefühl, das Beste der beiden Top-Greens für uns zu bekommen. Auch der AG1 Geschmack gefällt uns immer wieder gut und spricht ebenfalls dafür, es im Wechsel mit Biogena zu trinken.
Wir haben AG1 bereits vor einiger Zeit mit Lavita verglichen. Hier ist der Vergleichstest: AG1 vs Lavita
Auch hier ist das grüne AG1 Pulver so aufbereitet, dass man sich keine Sorgen machen muss, dass das Produkt im Kühlschrank weiter vor sich hin gärt. Genau wie bei Biogena ONE ist man bei AG1 deutlich flexibler bei der Regelmäßigkeit der Einnahme.
Auch bei AG1 gibt es in diesem Monat eine Geschenkaktion für Neukunden, sodass man es als Alternative zu Lavita durchaus testen sollte:
Konzentrat vs. Pulver – Was passt zu dir?
Ein entscheidender Unterschied zwischen LaVita und modernen Alternativen wie Biogena ONE oder AG1 liegt in der Konsistenz. LaVita ist ein flüssiges Konzentrat. Das macht es zwar einfach, es in Wasser einzurühren, bringt aber logistische Herausforderungen mit sich: Die Flasche ist schwer und muss nach dem Öffnen zwingend im Kühlschrank aufbewahrt werden, da das Naturprodukt sonst gären kann.
Biogena ONE und viele andere moderne Alternativen setzen hingegen auf die Pulverform. Das bietet handfeste Vorteile:
- Haltbarkeit: Pulver ist mikrobiologisch stabil und muss nicht gekühlt werden.
- Mobilität: Die Portionen lassen sich leicht abfüllen oder in Sticks transportieren – ideal für Reisen, das Fitnessstudio oder das Büro.
- Keine Konservierung: Während Säfte oft Pasteurisierung oder Säuerungsmittel benötigen, kommt das Trockenpulver meist ohne diese Verarbeitungsschritte aus.
Transparenz-Check: Inhaltsstoffe unter der Lupe
In der Welt der Nahrungsergänzung ist weniger oft mehr – zumindest bei den unnötigen Zusatzstoffen. LaVita punktet mit seiner Naturnähe durch Saftkonzentrate, enthält jedoch aufgrund der flüssigen Basis produktionsbedingt einen gewissen Anteil an Fruchtzucker.
Biogena ONE positioniert sich hier durch das kompromisslose Prinzip der Reinsubstanzen:
- Konsequenter Verzicht auf unnötige Hilfsstoffe, künstliche Farbstoffe oder Trennmittel.
- Maximale Transparenz: Jede Verbindung (z. B. die spezifische Form von Magnesium oder Zink) ist genau deklariert, um die höchste Bioverfügbarkeit zu garantieren.
Gerade für Allergiker oder Menschen mit empfindlichem Magen ist diese Reinheit ein entscheidender Faktor. Während LaVita eher als „komplexes Lebensmittel“ auftritt, versteht sich Biogena ONE als „präzises Nährstoff-Tool“ für die gezielte Optimierung.
Zielgruppen-Fokus: Wer sollte was wählen?
Obwohl beide Produkte die Gesundheit unterstützen wollen, bedienen sie unterschiedliche Lebensstile und obwohl beide das gleiche Ziel haben, sprechen sie bewusst unterschiedliche Zielgruppen an:
Der LaVita-Typ: Sucht nach einer „natürlichen Ergänzung“ für die ganze Familie. Das Image ist bodenständig und erinnert an den klassischen Vitaminsaft zum Frühstück. Es ist ideal für Menschen, die Supplemente als traditionelle Bereicherung ihrer Ernährung sehen, aber sich bewusst gegen die Einnahme von Pulvern, Pillen oder Tabletten entscheiden möchten.
Der Biogena ONE-Typ (oder AG1-Nutzer): Hier stehen Performance, Fokus, Longevity und Biohacking im Vordergrund. Die Zielgruppe ist oft beruflich stark eingespannt oder sportlich ambitioniert. Diese Nutzer suchen eine All-in-one-Lösung, die über reine Vitamine hinausgeht und gezielt Aspekte wie Darmgesundheit (durch integrierte Probiotika), mentale Klarheit und schnelle Regeneration abdeckt. Wie angesprochen verfolgen all diese Produkte im Grunde ein fast identisches Ziel, sodass sich jeder selbst überlegen muss, mit welcher Version man sich am meisten identifizieren kann. Wir kommen aktuell mit den grünen Pulvervarianten im Alltag deutlich besser zurecht, sodass wir es absolut empfehlen können:
Fazit
Die Berichterstattung der Science Cops hat uns vor allem eines gezeigt: Es lohnt sich, die eigene Supplement-Routine immer mal wieder kritisch zu hinterfragen und mit den persönlichen Zielen abzugleichen. Für uns war die Zeit mit LaVita eine interessante Erfahrung, aber wir haben gemerkt, dass das Konzept eines flüssigen Konzentrats auf Dauer einfach nicht ideal in unseren Alltag passt.
Für unsere aktuelle Longevity-Strategie bevorzugen wir Produkte, die eine moderne Zusammensetzung mit einer sehr unkomplizierten Handhabung vereinen. Aktuell greifen wir daher lieber zu Biogena ONE (oder auch AG1), da uns die Pulverform im Alltag mehr Flexibilität bietet und die Inhaltsstoffe sehr gut auf unsere Bedürfnisse zugeschnitten sind.
Dennoch bleibt der Markt für Health-Supplements extrem dynamisch. Wir betrachten unsere Wahl als eine Momentaufnahme: Wir sind weiterhin mit offenen Augen auf der Suche nach Lösungen, die eine gesunde Ernährung noch einfacher, effektiver und wissenschaftlich fundierter ergänzen können. Denn am Ende zählt, dass die Routine zu dir passt und du sie langfristig mit Freude durchziehst.
